Johannes
Heinrichs
Logik
des Sozialen
Woraus
Gesellschaft entsteht
ISBN
954-449-199-6
352 Seiten
Paperback
18.00 €
Hat es nie
eine Lösung der Habermas-Luhmann-Debatte, des Konfliktes zwischen
handlungstheoretischer und systemtheoretischer Sozialtheorie, gegeben?
Mit der ersten Fassung dieses Buches lag sie seit 1976 unter dem
Titel Reflexion als soziales System vor. Zentral ist die Entdeckung
einer sozialen, praktischen Reflexion
und ihrer Stufenlogik. Daraus
ergibt sich der Blick
auf dynamische soziale Organismen. Eine „andere“
Systemtheorie des Sozialen - ohne Entfremdung
von den handelnden
Subjekten.
Heute, nach
dem Erscheinen von Revolution
der Demokratie (2003), erkennt man
leichter,
wohin die neue Reflexions-Systemtheorie zielte.
Die Vierstufung
der interpersonalen Reflexion wird nicht allein zur Grundlage einer
institutionellen Viergliederung des Parlamentarismus als Herz
der
Demokratie. Es ergibt sich auch eine (jetzt erweiterte) Typologie
vorstaatlicher Gesellschaftsformen. Der Text führt also in die Brunnenstube
einer zeitgemäßen Sozialtheorie
mit einer Fülle praktischer Konsequenzen.
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